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Die Elster beim Flugtag in Albstadt-Degerfeld
29.08.2011

Mehr und mehr greift die Kombination aus Automobilen, Motorrädern und Flugzeugen als hochinteressantes Veranstaltungskonzept. Wie die Umsetzung in Perfektion aussehen kann, zeigen seit Jahren die Vereinsmitglieder des LSV Degerfeld auf dem Flugplatz Albstadt-Degerfeld. Mit 2881 ft beziehungsweise 878 m ü.N.N. ist der Platz mit seiner 960 Meter langen Graspiste nicht nur einer der höchstgelegenen Flugplätze in Deutschland, sondern mit mehr als 75 Jahren auch der älteste in Baden-Württemberg. Dieser Tradition trägt das Degerfeld, wie es in Fliegerkreisen kurz genannt wird, mit einem fantastischen Flugplatzfest Rechnung. Zig historische Flugzeuge und hunderte Auto- und Motorrad-Oldtimer kommen dann wie an diesem Sonntag, den 28.08.2011 zusammen. Ein ganz besonderes Bild gaben in diesem Jahr der „Fliegende Botschafter“ des Porsche Museums, die Pützer Elster B, sowie  die rund 100 angereisten Besitzer mit ihren Porsche-Fahrzeugen ab. Initiiert vom Porsche Club für den klassischen 911 Südwest, belegten sie eine eigene Präsentationsfläche, und viele Porsche-Fans nutzten die Gelegenheit, um sich live vor Ort etwas über die Porsche-Flugmotoren-Historie erzählen zu lassen. Gegen 10 Uhr morgens war die Elster-Besatzung vom Heimatflugplatz Heubach aus nach Albstadt-Degerfeld aufgebrochen – bei allerbestem, nicht zu heißem Sommerwetter. Kurzfristig schloss sich mit Uwe Sauter dann auch noch der Experte für den Porsche PFM3200-Flugmotor mit seiner Porsche Robin DR 400 RP an, und so schwebte man rund eine Stunde später schließlich im Verband auf dem Degerfeld ein. Kaum gelandet, versanken die beiden Piloten in scheinbar nicht enden wollenden Fachgesprächen mit Porsche-Fans, und Sauter ließ sich nicht zweimal bitten, die Cowling zu demontieren, um den Fans freien Blick auf den Porsche-Sechszylinder-Flugmotor zu gewähren. Erst gegen 17 Uhr machten sich Porsche-Fans- und –Piloten wieder auf den Heimweg, und wer eine günstige Route durch die Luft oder über die wunderschönen Landstraßen der Zollernalb wählte, kam – so wie die Crew des „Fliegenden Botschafters“ des Porsche Museums – vorbei an der Burg Hohenzollern, der imposantesten der zahlreichen Burgen auf der Schwäbischen Alb.




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